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BOLON AUF DEM WEG IN EINE NACHHALTIGERE ZUKUNFT

Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni 2018 und der Veröffentlichung einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie am 1. Oktober 2018 freut sich Bolon, zwei neue Initiativen zur Nachhaltigkeit bekannt zu geben und die Geschichte des Umweltbewusstseins im Unternehmen zu rekapitulieren.

Die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt zu reduzieren war schon immer ein integraler Bestandteil der Identität von Bolon. Doch erst die innovativen Bemühungen der letzten zwei Jahrzehnte haben das Unternehmen in dieser Hinsicht zu einem Branchenführer gemacht. Seit Bolon erhebliche Ressourcen in die Entwicklung von Initiativen investiert, ist es dem Unternehmen zusehends gelungen, behutsamer mit unserem Planeten umzugehen und gleichzeitig die Qualität seines Angebots zu verbessern. Getreu seinen Grundwerten hat sich Bolon auch für die Zukunft hohe Ziele gesetzt.

Wir sehen ein Morgen, in dem unsere Produkte keine negativen Auswirkungen mehr auf die Umwelt haben und gänzlich wiederverwertet werden können Marie Eklund, CEO

EIN GESCHLOSSENER KREISLAUF

Im Jahr 2014 investierte Bolon in eine eigene Recyclinganlage neben der 3.000 qm großen, hochmodernen Produktionsstätte in Ulricehamn, Schweden. Durch diese Einrichtung wurde es möglich, dem Produktionsprozess einer Null-AbfallStrategie folgen zu lassen und die „Pre-consumer“ Abfälle der Lieferanten und anderer PVC-Hersteller komplett zu recyceln.


Das recycelte Material wird in die Rückenbeschichtung der Bolon Böden eingearbeitet und sorgt auf diese Weise dafür, dass 33 Prozent des Bolon-Endprodukts aus recycelten Materialien bestehen. Diese Zahl soll bis 2020 auf 50 Prozent steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, sucht Bolon nach Möglichkeiten, die „post-consumer“ Abfälle zu reinigen. In seinem derzeitigen Zustand ist der größte Teil dieses Abfalls nicht für die Verwendung in den Produkten des Unternehmens geeignet, denn „post-consumer“ Abfälle werden manchmal mit Komponenten gemischt, die nicht den strengen Umweltstandards von Bolon entsprechen

CRADLE-TO-CRADLE MIT NOGLUE®

Bolons nächster Schritt ist die sichere Wiederverwertung des „post-consumer“ Abfalls. Bislang wurden die Bolon-Böden durch den beim Verlegen verwendeten Klebstoff verunreinigt. Das machte ein Recycling extrem schwierig. Um dem entgegenzuwirken hat Bolon über einen Zeitraum von zwei Jahren an einer neuen Technik für die Installation seiner Fliesen und Studio-Produkte gearbeitet, die dem Produkt nun eine vollständige Recyclingfähigkeit attestiert. 


NoGlue® ist ein Klebeband, mit dem der Boden einfach und ohne Verschmutzung verlegt und wieder entfernt werden kann, so dass „post-consumer“ Böden künftig in Bolon-Anlagen recycelt werden können. ”Das würde bedeuten, dass wir für unser Produkt eine Cradle-to-Cradle Lebenszeit erreichen, was ein großer Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft ist”, erklärt Michaela Ljungdahl, Produkt- und Nachhaltigkeitskoordinatorin von Bolon.

NoGlue® soll im Juni 2018 auf den Markt kommen, 2020 soll ein Take-Back-Service für abgenutzte Bodenbeläge anlaufen. Bis es so weit ist, bietet Bolon an, benutzte NoGlue®-Fliesen seiner Kunden zu lagern. Ein Leasing-Service für mit der NoGlue®-Technik installierte Böden ist ebenfalls in Planung.

DAS NEUE BIO-PVC

Bolon verwendet ausschließlich das am nachhaltigsten produzierte konventionelle PVC auf dem Markt - ein Material, das vollständig recycelbar ist.

PVC wurde seit seiner Markteinführung bereits sehr verbessert, ist frei von schädlichen Chemikalien und besteht zu 57 Prozent aus Salz - einer im Wesentlichen unerschöpflichen natürlichen Ressource. Die hohe Qualität dieses Materials hat zur Folge, dass Bolon-Böden eine lange Lebensdauer haben und es dem Unternehmen ermöglichen, auf all seine Produkte 15 Jahre Garantie zu gewähren.

Zusammen mit einem der größten PVC-Hersteller Europas diskutiert Bolon derzeit ein neues Bio-PVC: ein Material, das die Rohölkomponente von PVC durch einen Extrakt aus erneuerbaren Quellen ersetzt. In Zukunft will Bolon diese Komponente durch ein lokales Abfallmaterial der schwedischen Forstwirtschaft substituieren. Das Ziel des Unternehmens dabei ist es, künftig in allen PVC-Produkten nur 100 Prozent erneuerbare Ressourcen zu verwenden.

SUSTAINABILITY AT THE HEART OF BOLON’S STORY

Darüber hinaus fördert Bolon auch innovative PVC-Lösungen, indem das Unternehmen am schwedischen PVC-Forum teilnimmt, einem Gremium, das mit Industrie und Wissenschaft zusammenarbeitet, um nachhaltigere Kunststoffe zu entwickeln. Unterdessen hat sich Bolon mit den beiden Inhaberinnen in dritter Generation, Annica und Marie Eklund, zu einem Design-orientierten Unternehmen mit Kunden auf der ganzen Welt entwickelt. Doch nach wie vor bleibt die Förderung der Nachhaltigkeit ein zentrales Streben.

Bolon war eines der ersten Unternehmen in Schweden, das 1999 nach der Umweltmanagementnorm ISO 14000 zertifiziert wurde. Seitdem wurde Bolon von Organisationen wie BREEAM, GreenTag, Floorscore und BASTA mit niedrigen Emissionszertifikaten ausgezeichnet. ”Es beweist, dass wir in die richtige Richtung gehen”, sagt Ljungdahl. Im Jahr 2003 begann das Unternehmen, Blei aus seinem Produktionsprozess auslaufen zu lassen, gefolgt von Phthalaten im Jahr 2010.



I”Es beweist, dass wir in die richtige Richtung gehen”, sagt Ljungdahl. Im Jahr 2003 begann das Unternehmen, Blei aus seinem Produktionsprozess auslaufen zu lassen, gefolgt von Phthalaten im Jahr 2010. 2009 wurde Bolon Green ins Leben gerufen, ein ganzheitliches Konzept für den Umgang mit Umweltfragen. Dieses Programm wurde gemeinsam mit Håkan Nordin von Greenpeace Sweden entwickelt. Zusammen mit ihm hat Bolon auch sein Nachhaltigkeitsziel ”eine Zukunft ohne Fußabdrücke” formuliert.

”Nordin ist ein sehr bekannter Berater in Umweltfragen”, sagt Malin Andén, Qualitäts- und Umweltmanager bei Bolon. ”Wir dachten, dass er den Umweltstandard von Bolon am kritischsten beurteilen könnte.” Bolon Green beinhaltet unter anderem, dass Bolon nur Lieferanten einsetzt, die in der Europäischen Union ansässig sind und daher die strengen REACH-Vorschriften einhalten.

Eine weitere kürzlich durchgeführte Initiative, die Bolons mehrgleisige Herangehensweise an Nachhaltigkeitsthemen demonstriert, ist Green Weld, ein Kaltschweißverfahren, das den Einsatz umweltschädlicher Chemikalien - insbesondere Tetrahydrofuran (THF) - bei der Installation von Bolon-Böden erheblich reduziert. Green Weld wurde im Oktober 2017 eingeführt und ist sowohl für die Umwelt als auch für den Teppichleger besser geeignet. ”Wir kümmern uns um die Menschen, die mit unseren Produkten arbeiten”, sagt Ljungdahl.

Im Jahr 2013 investierte Bolon in die Erweiterung und Verbesserung seiner Produktionsstätte in Ulricehamn und verlagerte seine gesamte Produktion von Belgien nach Schweden, einem Land, das mit die strengsten Umweltstandards der Welt für industrielle Produktion hat. Jetzt nutzt Bolon durch seine Produktionsanlagen zu 100 Prozent erneuerbare Energie und konnte auch Transportund Schiffsemissionen durch die Bündelung der gesamten Produktion an einem Ort deutlich reduzieren.

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