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Collaborative Conversation #4: Monica Förster

Erzählen Sie uns ein bisschen über Sie und Ihre Karriere in der Möbelbranche!

Ich wuchs in Nordschweden in der Nähe des Polarkreises auf und habe einige der international renommiertesten Objekte der modernen schwedischen Designszene entworfen. Meine Arbeit ist gekennzeichnet von einem ausgeprägten Formensinn und einer unstillbaren Neugierde auf neue Werkstoffe und Techniken. Da ich bei der Arbeit einen interdisziplinären Ansatz verfolge, erfinde und erneuere ich Typologien in Industrie-, Möbel- und Objektdesign.

Ich betreibe ein Designstudio in Stockholm, das auf internationaler Ebene mit Unternehmen wie Alessi, Bernhardt, De Padova, Offecct, Swedese, Poltrona Frau, Tecno, Volvo CE und Whirlpool zusammenarbeitet.

Meine Werke wurden auf der ganzen Welt in Museen und Einrichtungen wie dem MoMA in New York und dem Victoria and Albert Museum in London ausgestellt und auch ins International Design Yearbook aufgenommen. Dass ich mit mehreren schwedischen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, bestätigt mich in meiner Arbeit.

Ich arbeite darüber hinaus als Kreativdirektorin für die anerkannte schwedische Marke Swedese.

Wann kamen Sie erstmals mit BOLON in Kontakt?

Meine Bekanntschaft mit Bolon begann, als ich Annica und Marie kennenlernte. Zwei starke, unabhängige Frauen und überaus erfolgreiche Unternehmerinnen, die mit ihrer Firma Bolon jedes Jahr in neue Höhe vorstoßen. Weiter so!

Wie sah Ihr Beitrag zu dieser Kooperation aus?

Ich führte Bolon und die berühmte schwedische Marke Swedese zusammen. Dies geschah, als ich für Swedese einen neuen Besucherstuhl entwarf, den ich mit Bolon-Textilien bezog.

Welche Erfahrungen haben Sie mit BOLON gemacht? Wie sehen Sie BOLON als Unternehmen? Welche Möbelart haben Sie sich für ihre kreativen Experimente herausgesucht?

Ich sehe Bolon als äußerst interessantes, innovatives, entwicklungsfreudiges Wachstumsunternehmen, das eine weltweite Marktetablierung anstrebt. Ein Unternehmen mit zwei starken Frauen an der Spitze, die das Erbe ihrer Familie weiterführen und weiterentwickeln. Ich muss sagen, dass mir der familiäre Aspekt zusagt er erleichtert vieles, beschleunigt die Abläufe und macht alles persönlicher. Annica und Marie sind für mich echte Schönheiten sowohl was die inneren Werte als auch das Äußere betrifft. Und so sehe ich auch Bolon. Ich freue mich sehr darauf, die beiden und ihr Unternehmen noch besser kennenzulernen.

Das Möbelstück, für das wir uns entschieden haben, ist ein neuer Besucherstuhl für Swedese. Er ist eher klein gehalten und bewährt sich als Solitär genauso wie in der Gruppe. Beim Entwurf achteten wir besonders auf einen hohen Sitzkomfort, sodass der Stuhl zum Arbeiten und für gesellige Situationen gleichermaßen geeignet ist.

Das von uns gewählte Textilmaterial weist eine prägnante Richtungsstruktur auf. Uns war wichtig, dass der Stoff den gleichen Ausdruck und das gleiche Gefühl transportiert wie der Stuhl.

 

 

 

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Wie war es, mit dem Material zu arbeiten? Gab es irgendwelche Schwierigkeiten? Welche Vorteile bot es?

Das Besondere am Material war die charakteristische Linienstruktur. Mir war wichtig, dass der Stoff den Ausdruck des Stuhls betont. Der Stoff ließ sich beim Beziehen unkompliziert verarbeiten.

Wie beurteilen Sie das Endergebnis nach der Verwendung von BOLON-Stoffen? Auf welche Weise haben diese das Möbelstück beeinflusst?

Ich bin äußerst zufrieden mit dem fertigen Stuhl GUEST. Der Bolon-Bezug unterstreicht auf wunderbare Weise das Design des Modells.

Welche Rolle könnten BOLON-Materialien bei Ihren zukünftigen Kreationen einnehmen?

Für mich ist Bolon ein innovatives Unternehmen, das neuen Möglichkeiten gegenüber offen eingestellt ist. Ich würde mich freuen, neue Materialien ausprobieren und mit ihnen experimentieren zu können, sowohl bei bestehenden als auch neuen Produkten. Ich freue mich sehr auf künftige Kooperationen mit Bolon.